Aus die Maus …

Kurz bevor ich gestern ins Bett gegangen bin klopfte es noch an meiner Tür und Kaxa der Chefanimateur stand da. Wir quasselten noch ein wenig über den Job und die nächste Saison. Zum Abschied schenkte er mir eine Flasche Cognac und wünschte mir alles Gute. Vielleicht komme ich ja doch wieder hier her zurück. Wer weiß das schon…

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Mhhhh, mal sehen wie ich die transportiere. Die werde ich bestimmt noch ewig mitschleppen.
Morgens verpasste ich mir erstmal wieder eine neue Frisur. Ganz zufrieden bin ich zwar nicht, aber  ich trau mich trotzdem noch unters Volk.

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Na dann mal ab in den Club. Der Strand wartet.
Als ich mich gerade auf einer Liege breit machte und nach den anderen Ausschau hielt kam auch schon der erste Security und fragte nach meinen Band. Stolz, und anscheinend auch voller Überzeugungskraft zeigte ich ihm das rote Gold. Er sah skeptisch aus, lies aber wieder von mir ab. Mit einem etwas mulmigem Gefühl versuchte ich schnell Roland, Katrin und die Kinder zu finden. Zusammen mit einer Familie ist es eben viel unauffälliger in so einem All-inclusiv-Schuppen. Auf dem Weg durchs ganze Gelände wurde ich freundlich von einigen Animateuren und Gästen gegrüßt. Mein Bekanntheitsgrad ist in den letzten Tagen stark gestiegen ;-). Als ich am Dartboard vorbei lief riefen mir gleich mehrere Leute zu, ich solle doch mitspielen. Naja, besser tarnen kann man sich wohl eh nicht. Also spielte ich mit. Ehrgeizig wie ich nun mal bin eliminierte ich einen nach dem anderen. Plötzlich sah ich Roland vorbei laufen. Ich eilte schnell zu ihm und schnappte mir sein oranges Hotelhandtuch. Das bekommt man nämlich nur mit einer Zimmerkarte die ich ja nicht hatte. Jetzt war ich komplett (Armband, Handtuch).Mit neuem Selbstvertrauen flogen die Darts schon viel besser. Als ich am Schluß gewonnen habe jubelten alle und riefen laut meinen Namen (der seit der Abendshow übrigens Mr. Simena ist). Hmm, vielleicht war es ja doch keine so gute Tarnung 😉
Auf dem Weg zum Mittagsdöner wurde ich wieder mehrmals genau von Securityangestellten beobachtet. Aber mit Rolands Tochter auf den Schultern schien die Situation gerettet.
Etwas später ließ ich mich von Iuliia, der wohl hüpschesten Animateurin, zum Volleyball überreden.

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Problem hierbei war dass der Volleyballplatz genau neben einem Securityposten lag. Als aus einem Securityman, der heftig mit seinem Funkgerät herum hantierte, auf einmal drei Security’s wurden und diese mich immer wieder musterten, beschloss ich doch besser das Weite zu suchen.
Ich verabschiedete mich noch schnell bei Roland und Katrin und maschierte los. Am Ende des Geländes postierten sich ganz demontrativ 3 von den nicht sehr freundlich aussehenden, in Uniform gekleideten Feinden. Mutig ging ich auf sie zu. Ein paar Meter vor ihnen sah ich neben dem Weg Kai mit seiner Familie liegen (hab ich vor zwei Tagen kennen gelernt). Ich machte einen kleinen Schwänker und unterhielt mich mit ihm und erklärte die Situation. Er spielte sofort mit. Als die Security’s mal einen Augenblick nicht acht gaben, huschte ich schnell vorbei und verpiselte mich zügig. Puhhh…. Gerade nochmal gut gegangen. Auf All-inclusive in einem türkischen Gefängnis hätte ich komischer Weise keine Lust gehabt, obwohl, da gibt’s bestimmt auch Döner 😀

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei Roland, Katrin, Julian, Lena, Frank, Margot, Sarah, Kai und Familie bedanken. Ohne sie wäre ich nie in den Genuss der letzten Tage gekommen. Vielen, vielen, vielen lieben Dank. Ihr seit einfach klasse!!! Den Rest der Tour trage ich euch in meinen Herzen. Ich werde euch nie vergessen…

Wie der Zufall so will bekam ich kurz darauf die Nachricht das Matzee, Patrick und Pasquale angekommen sind und in einer Bar auf mich warten. Sofort schwang ich mich aufs Rad und sauste los. Ich freute mich sehr sie alle endlich wieder zu sehen. Den Schlafplatz für die Jungs hatte ich die letzten Tage schon ausgespäht. Schnell noch das Zelt aus der Pension geholt und ab ging’s. Ich bleibe heute dennnoch in der Pension da die Nacht ja schon bezahlt ist. Morgen früh geht’s dann wieder weiter nach Antalya.

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Kätzchen …

Oh mein gott… Was für eine Nacht. So hat es angefangen,

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Aufgewacht bin ich im Hotelzimmer von Roland mit einem mortz Kater. Laut Katrin war es kurz vor vier als wir mit etwas zu lautem Gelächter versucht haben den Schlüssel ins Loch zu bekommen. Darauf folgte ein langer Kampf mit der Klimaanlage. Den wir aber schlussendlich gewonnen haben. Geweckt wurde ich von den herumtollenden Kindern. Ich dachte schon mein Kopf platzt gleich. Um 10:20Uhr machte ich mich dann auf zum Frühstück und ließ meinen treuen Nachtgefährten mit Frau und Kindern zurück. Roland mußte um 11Uhr einen Speedbootausflug antreten, der arme. Also ich hätte es an seiner Stelle bestimmt nicht überlebt. Da ich ja seit ein paar Stunden mit dem All-inclusive Bändchen ausgestattet bin stehen mir alle Tore offen und somit auch das Spätaufsteherfrühstück. Aufgrund gewisser Probleme viel das Frühstück heute aber leider nur sehr mager aus. Ein halbes Omelett und ein Glas Orangensaft. Mehr wollte einfach nicht rein.
Bis zwei hab ich es mir dann am Strand gemütlich gemacht.

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Als die anderen von ihrem Ausflug zurück kamen fühlte ich mich auch endlich in der Lage kurz zur Pension zurück zu radeln um Klamotten zu holen. Fahrradfahren mit Kater ist keinem zu empfehlen. Die ersten Probleme gab’s schon als ich das Schloß entfernte und dabei kurz den Kopf nach unten senkte. Kreislauf ade … Nach einem kurzen Schwindelanfall schaffte ich es dann doch irgendwann bis zu meinen Sachen im Palma-Rosa. Schweiß treibende Angelegenheit 😉

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Auf dem Weg zurück hatte ich kurzzeitig bammel das mich der Security evtl. aufhalten würde. Da ich aber nervlich gestärkt durch das schöne neue Band an meinem Handgelenk sehr souverän am ihm vorbei lief kam er garnicht erst auf die Idee mich zu kontrollieren.
Dem obligatorischen Mittagsdöner stand also nichts mehr im Wege.

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Nach dem üppigen Mahl ging es mir das schon wieder deutlich besser. Nur mein Ellenbogen machte mir noch zu schaffen. Er schmerzte bei jeder Bewegung. Was ich da wohl angestellt habe? Den restlichen Nachmittag verbrachte ich damit meine Liege alle paar Minuten in richtig Sonne auszurichten. Das Ding wandert momentan ganz schön schnell am Himmel herum.

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Roland, Katrin und die Kinder vergnügten sich beim Wasserrutschen.

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Nach einer heißen Dusche im Hotelzimmer rief auch schon das Abendessen. Endlich hatte ich wieder Appetit. Das Essen ist im übrigen hier immer sehr gut. Reichlich Auswahl und immer frisch. (Und gratis 😉 )

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Nach dem Essen füllten wir die Lücke bis zur Minidisco mit ein paar Cocktails. Diesmal aber nicht für uns sondern nur für die Kinder.

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Ich hatte mir zwar zuerst auch einen Mohito bestellt, aber habe mich wärend der Zubereitung doch zu einer Cola umentschieden. Besser so ;-).

Nach der Minidisco und ein bisserl kuscheln mit Minimouse traf ich Kaxa den Chefanimateur.

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Nach einem längeren Gespräch steht nun fest das ich, wenn ich möchte, die nächste Saison bei ihm hier im Hotel als  Animateur arbeiten könnte. Naja, mal sehen wie lange es mich in Ägypten hält. Vielleicht nehme ich sein Angebot ja im nächsten Sommer an.

Morgen werde ich noch einmal einen gemütlichen Strandtag einlegen und auf die Ankunft meiner Tourkollegen warten. Wird echt Zeit wieder aufs Rad zu steigen. Nicht dass ich das Fahrradfahren noch verlerne.

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Dreist …

Endlich einmal ausgeschlafen wurde ich heute morgen von dem äußerst freundlichen Chef meiner Pension www.palma-rosa.de zu einem kleinen Frühstück eingeladen. Danach folgte ein kleiner Ausritt mit meinem Eselchen.

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Am Strand angekommen stellte ich fest das ich nur einen Katzensprung weit vom Simena Sun Club entfernt war. Ich fuhr mit dem Rad einfach bis an die Grenze und bastelte mir aus einem Band und einer Visitenkarte die ich zufällig noch in einer Tasche am Rad hatte eine “VIP-Karte”.

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So bin ich dann einfach am Security vorbei gelaufen. Er hat zwar ein wenig skeptisch geschaut aber ließ mich passieren. Und schon war ich drin.
Roland und Katrin lagen mit ihren Kindern am gewohnten Platz und wollten gerade essen gehen. Als Roland mich kommen sah war er etwas verdutzt und fragte mich mit dem Blick auf mein Band “als was bist du den heute hier?”. Als ich ihm erklärte das es ein selbst gebastelter Schwindel ist zeichnete sich ein dickes grinsen auf sei Gesicht.
Um noch etwas unauffälliger zu sein habe ich mir mal eben “Leni” ausgeliehen und bin zum Mittags Buffet gegangen.

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Gut getarnt gab’s dann gratis Döner.
Mehrmals nachgeholt wurde sowieso.

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Ein kühles blondes dazu und alles war perfekt. Voller Risikobereitschaft stellte ich mich beim zurück gehen direkt neben einen Sicherheitsbeamten und ließ ein Foto machen. Tja, Dreistigkeit gewinnt…

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Also hier würde ich es auch den ganzen Sommer aushalten können.

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Vergnüglich in der Sonne brutzelnd wurde ich von Roland mit Mohito’s verwöhnt. Gegen Abend starteten wir eine richtige Serie.

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Ich glaube als Roland dann auch noch mit Raki ankam war der Absturz eigentlich schon vorprogrammiert.

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Da ich nur meine kurze Hose an hatte bot mir Roland an das er mir Klamotten leihen könnte damit ich noch mit zum Abendessen kann. Nach ein wenig zögern nahm ich dieses wahnsinns Angebot an. Nach einer heißen Dusche wurde ich neu eingekleidet. Hose, Pullover, Gürtel und Schuhe. Somit stand dem Abendschmaus nichts mehr im Wege.

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Nach dem köstlichen Essen stand Minidisco für die Kinder aus dem Programm. Wärend Katrin sich mit den Kindern vergnügte, zockten Roland und ich eine Runde Backgammon.

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Als Katrin dann mit den Kindern aufs Zimmer gegangen war starteten wir (Roland und ich) eine feucht fröhliche Tour quer durchs ganze Hotelgelände.

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Wir hatten eine riesen Spaß. Unterwegs konnte ich mir sogar ein richtiges Band besorgen. Jetzt konnte sowieso nichts mehr schief gehen.

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Um kurz vor vier musste Katrin dann unsere Versuche die Zimmertüre zu öffnen erdulden. Es hat ein wenig gedauert, aber Hut ab, Roland war erfolgreich.

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Mal sehen ob sich die Gedächtnislücken morgen alle füllen lassen.

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All-inclusive 3 …

Mein dritter und damit auch letzter Tag im Simena Sun Club war einfach herrlich.
Zuerst ein ausgiebiges Frühstück mit vielen Leckerreien, danach an den Strand zum braten. Der erste Mohito ließ natürlich auch nicht lange auf sich warten.

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Um nicht all zu träge zu werden versuchte ich mich ein wenig mit Volleyball. Zwar hatte es mit meiner Mannschaft eher was mit “Ball über die Schnur” zu tun aber es machte dafür richtig Spaß. Den darauf folgenden Snack hab ich mir auf jeden Fall verdient.

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Dazu ein eiskaltes, frisch gezapftes Bier. Oh man hier lässt es sich schon aushalten.
Nach einem kleinen Ausflug in das warme, salzige Nass mußte ich erstmal wieder ein bisschen ruhen. Mit Musik und Kaffee inspizierte ich die Poollandschaft und dessen Bikini-Schönheiten.

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Noch schnell ein cremig schmelzendes Eis geschlabbert und dann wieder zurück zum Strand. Die kleinen Speckröllchen gut auf einer Liege verteilt und bei guter Loungemusik dahingeschlummert. Durch die betäubende Wirkung des leckeren grünen Giftes verflog die Zeit wie im Schlaf.

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Als mich eine zarte, mir sehr bekannte Stimme weckte um mich zum Volleyball zu holen war es schon wieder 16Uhr geworden. Na dann auf auf. Wie könnte ich Julia widerstehen?

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Nach ein paar Runden Volleyball mit den Besten der Besten,

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war es auch schon Zeit zum Abendessen geworden. Man merkt das die Saison bald zu Ende ist, immer weniger Gäste tummeln sich am Pool und abends gehen die Temperaturen auch schon richtig runter.

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Schnell geduscht und umgezogen ging ich mit Frank und Anhang ins Restaurant.

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Nach dem Essen musste ich mich von Frank, Margot und Sarah verabschieden. Diesmal richtig, ihr Bus zum Flughafen fuhr um 20Uhr los. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von der anderen Familie. Schade, es waren wirklich drei wunderschöne Tage mit Ihnen. Vielen Dank euch allen (Margot, Katrin, Sarah, Lena, Julian, Frank und Roland) für die super Zeit mit euch. Ich werde mich noch sehr oft daran erinnern.
In der Patisserie verdrängte ich bei einer Runde Backgammon und jeder Menge Alkohol das mir nur noch 3 Stunden in diesem kleinen Paradies blieben. Wenigstens habe ich ein Spiel gewonnen was meine Stimmung gleich wieder ein Stück nach oben brachte.
Nach ein paar Interessanten Unterhaltungen mit den Animateuren und dessen Chef wurde ich sogar ein paar Cocktails später gefragt ob ich nicht bei Ihnen im Team als Animateur arbeiten wolle. Ich verwies auf meine Tour und lehnte dankend ab. Aber wer weiß, vielleicht komme ich eines Tages ja auf das Angebot zurück.
Um Mitternacht verließ ich etwas betrübt das Gelände und schaukelte meinen teuren Esel zurück in die Pension.
Morgen werde ich gemütlich ausschlafen und auf meine Jungs warten. Hoffentlich kommen die bald hier an. Ich bin schon wieder richtig heiß aufs radeln…

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All-inclusive 2 …

Das Aufstehen war hart. Um 8Uhr klingelte der Wecker. Voll verkatert nach nur 4 Stunden Schlaf rollte ich wieder ab in den Club.
Gleich nach dem Frühstück legte ich mich an den Strand um etwas zu schlafen. Funktionierte nicht. Es war immer was los. Um 12Uhr kam schon wieder der erste Mohito. Mhhhh, lecker…

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Die Anlage ist übrigens echt Bombe.

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Zum Mittagessen musste natürlich wieder ein Döner her.

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Und danach wieder ab in die Sonne und brav weiter Mohito getankt.

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Nach dem Abendessen war dann erstmal Minidisco angesagt. Ein heidenspaß für die Kinder und Eltern. Bei etlichen gratis Cocktails genoss ich das bunte Treiben.

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Gleich im Anschluss folgte die Abendshow bei der ich dank Frank und Anhang eine Hauptrolle spielen mußte. Über eine Stunde wurde ich auf der Bühne gequält. Trinken, tanzen, Spiele usw. Sogar ausziehen musste ich mich ein wenig …

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Am Ende konnte ich mich gegen alle Kontrahenten durchsetzen und gewann eine Flasche Wein, aber zu welchem Preis…

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Ob ich das Videomartial veröffentliche ist noch ungewiss. Ich wurde so richtig verarscht. Aber so viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr. Zurück am Tisch wurde ich dann mit meinen neuen Fans bekannt gemacht.

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Kurz bevor ich die Anlage verlassen musste verabschiedete ich mich traurig von Frank.

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Von Alexandra musste ich mich um Mitternacht leider auch trennen. Aber ich ließ mich dazu überreden morgen doch noch mal in den Club zu gehen. Tja, Frauen die wissen wie sie ihre Waffen einsetzen müssen kann ich einfach nicht widerstehen 😉
Morgen also all-inclusive die dritte …

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All-inclusive …

Das erste auf der Tagesordnung war heute das Aufstellen des Zeltes im Garten der Pension um es endlich wieder trocknen zu lassen. Ich hatte es ja vor 2 Tagen bei Regen zusammen gepackt und seit dem im Nassen gelassen.

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Als diese wirklich schwere Arbeit getan war kam das Vergnügen dran. Auf in den Simena Sun Club für einen all-inclusive Tag mit meinem Freund und dessen Familie.

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Müsli, Pancakes, Omelette, Kaffe, Orangensaft usw. so ein Angebot muss natürlich ausgekostet werden. Voll gefressen watschelten wir dann zum Strand um die Hitze der Sonne und die angenehme Wärme des Meeres zu genießen. Außerdem mußte ich ja noch meine neue GoPro  ausprobieren.

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Mittags wurde wieder geschlemmt. Drei mal habe ich meinen Dönerteller wieder voll gemacht, ich konnte einfach nicht genug bekommen. Ein herrliches Radler dazu machte die Sache komplett.

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Als Nachspeise gab’s dann eine Mohito an der Bar.

Meinen ersten Drink verteilte ich (durch einen Rempler eines Russen) auf dem Boden. Dank dem allinclusive Paket störte mich das zum Glück nicht 😉

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Wieder zurück am den Strand und ein wenig plantschen mit Frank und seinen zwei Mädels.

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Am Anfang habe ich mir schwer getan einfach ruhig liegen zu bleiben und nichts zu tun, aber nach Weile konnte ich mich dann doch daran gewöhnen. Wie eine gute Freundin erst kürzlich zu mir gesagt hat ließ ich einfach mal die Seele baumeln.

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Am Nachmittag musste ich mich dann doch ein wenig bewegen und überredete die anderen zu einer Runde Volleyball.

Nach einem wirklich üppigen Abendessen wurden wir dann von einem Chinesischen Zirkus verzaubert. Die kleine Gruppe war sehr akrobatisch. Die 7 Damen und 3 Herren waren allesamt sehr gut in Form und als die anmutigen Körper der Damen sich estetisch zu bewegen begannen gefiel mir auf einmal sogar der “Kelly Family” Song im Hintergrund.

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Nach der Show nutze ich das Angebot der gut bestückten Bar voll aus. Ein paar Cocktails später und um ein paar Bekanntschaften reicher ließ ich mich dann sogar zu einer Runde Karaoke überreden.

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Um Mitternacht musste ich wie Sindarella den Ball verlassen.

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Auf meiner zweirädrigen Kutsche ging’s dann in leichten Schlangenbewegungen zur Pension. An der Poolbar war noch highlife. Der Kegelclub. Ein Bier und 3 Jägermeister später (3:45Uhr) durfte ich dann ins Bett.
Morgen geht’s gleich in der früh wieder in der Club. So ein Tag muss wiederholt werden 😉

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Krabben?

Gut ausgeschlafen, aber immernoch den gestrigen Tag in den Knochen machte ich mich auf um eine Werkstatt zu finden. Hat zum glück auch nicht lange gedauert. Mein Achter am Hinterrad wurde professionell beseitigt.

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Endlich mal wieder rund laufend ging es dann los in Richtung Kemer.

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Die ersten Kilometer waren flach und verliefen wie im Flug. Aber wie man auf dem Bild schon sehen kann waren die nächsten Berge nicht weit weg und außerdem schon wieder in Wolken gehüllt. Ich versuchte den Gedanken daran zu verdrängen und auf einmal sah ich das Schild. Es gibt also doch andere Prozentangaben als 7% oder 5% in der Türkei.

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Am Anfang des Anstiegs spürte ich deutlich in meinen Beinen das ich gestern schon so viel bergauf gefahren war. Nach einiger Zeit fand ich aber den richtigen Rhythmus und es lief wunderbar. Zumindest bis meine Schaltung beschlossen hat das ein geübter Bergfahrer, wie ich es bin, den ersten und zweiten Gang bestimmt nicht braucht. Der Erste wollte auf einmal garnicht mehr und der Zweite sprang dauernd wieder heraus. Egal, bin ich eben im Dritten hoch. War zwar sehr anstrengend aber aufhalten lasse ich mich von solch einer Pillepalle bestimmt nicht 😉
In Antalya bekommt mein treues Ross dann aber eine Generalüberholung und neue Schuhe.

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Meter um Meter strampelt ich den dicht, mit Pinienwäldern bewachsenen Koloss hinauf.

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Kurzzeitig dachte ich, ich wäre oben angekommen und machte zufrieden eine kleine Pause.

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Allerdings hatte ich mich da ein wenig verspekuliert. Gleich nach der nächsten
Kurve ging es noch ein ganzes Stück weiter nach oben.

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Dafür ließ ich dann die Pause am richtigen Scheitelpunkt ausfallen und rollte gemütlich weiter.
Plötzlich wurde es dunkel und die Wolken sahen gefährlich finster aus. Ich dachte schon es würde gleich wieder anfangen zu regnen. Dies wäre echt blöd gewesen da meine Sachen noch immer feucht von gestern waren.

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Ein Stück weiter konnte ich die Sonne aber schon wieder erkennen und meine Furcht vor dem bösen Nass blieb unbegründet.

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Kann mir mal einer erklären warum es mitten in den Bergen Krabben auf der Straße gibt? Würde mich wirklich interessieren. Also falls es jemand weiß, bitte einfach den Blog kommentieren. Bin mal auf eure Antworten gespannt.

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Bis dahin denke ich mir einfach die is vom Laster gefallen 😉
Ich konzentrierte mich lieber wieder darauf den Wolken zu entfliehen und schnell aus den Bergen hinaus zu kommen.

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Als ich dann endlich den Ozean erblickte war mir gleich viel wohler ums Herz. Ich wusste nun kann es nicht mehr weit sein. Und das Wetter hat ja offensichtlich auch gehalten.

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Es folgten noch ein paar Kilometer der Küste entlang bis ich den Vorort von Kemer erreichte in dem das Hotel ist in dem mein Freund seinen Urlaub verbringt.

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Auf den letzten Metern hatte ich noch einmal kurz die Befürchtung dass das Wetter doch noch umschlagen könnte.

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War aber zum Glück nicht so, es blieb trocken.
Am Eingang des Hotel’s wollten sie mich zuerst garnicht durch lassen. Es ist eine All-inclusive Anlage und daher musste ich erstmal meinen Pass abgeben und bekam ein Besucherschild um den Hals gehängt.

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Dann konnte ich in die Lobby mit meinem Kumpel (zwar nur für 30min, aber immerhin). Mein Bike musste ich laut Security Personal auf einem Behindertenparkplatz abstellen. Die haben anscheinend selten Gäste mit Fahrrädern 🙂

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An der Rezeption wurde mir dann erklärt wie ich es anstellen kann den morgigen Tag hier auf der Anlage mit meinem Freund und seiner Familie zu verbringen.

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Gegen eine geringe Gebühr werde ich morgen von 8Uhr bis 0Uhr das All-inklusive Angebot des Hauses in vollen Zügen genießen. Danke Frank …

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Nach einem kurzen Gespräch inklusive einem gratis Tee musste ich die Anlage für heute auch schon wieder verlassen.

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Nach kurzer Suche habe ich eine günstige Pension gefunden bei der ich zusammen mit einem 10Köpfigen deutschen Kegelclub die nächsten Nächte bleiben werde bis meine Tour Kumpanen nach gekommen sind. Das Haus hat sogar einen eigenen Pool. Da wird mir bestimmt nicht langweilig. Nach einem Bierchen an der Poolbar wurde ich von den Keglern zu einem kleinen Imbiss eingeladen bei dem ich natürlich meine ganze Geschichte (Tour usw.) erzählen musste. Wirklich nette Jungs.
Jetzt freue ich mich aber erstmal richtig auf mein Bett. Die letzten Tage waren wirklich nicht einfach und ich bin total kaputt. Der morgige Wellnesstag wird mir sicherlich auch sehr gut tun.

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Storm …

Der Tag fing schon mal richtig gut an. Als ich aufgewacht bin war das Erste was ich hörte das prasseln des Regens auf meinem Zelt. Na toll. Wer schon mal ein Zelt bei Regen abgebaut hat weiß was das bedeutet. Nachdem ich alles so trocken wie möglich verstaut hatte kam das nächste Übel. Bei Regen, Gegenwind und Kälte (15°C) musste ich die ersten 7km nur bergauf. Rauf auf 400 Meter.

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Der Regen ließ ein wenig nach. Eigentlich egal da ich ja sowieso komplett nass war. Nach einer kurzen Geraden mußte ich nochmal 200 Meter weiter hinauf.

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Dann folgte eine kurze Pause an einer Tankstelle. Dabei fiel mir auf das ich vor lauter Regen total vergessen hatte zu frühstücken. Irgendwie war mir aber auch garnicht nach Essen zu mute.

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1,5 Liter Coca Cola sollten für den Tag reichen. Und noch eine Dose Tunfisch für später. Das Wetter wurde immer schlechter. Es zog ein richtiges Unwetter auf.

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Als ich dachte es könnte nicht mehr schlimmer werden ging’s erst richtig los. Es schüttete wie aus Eimern und auf einmal wurde es ein richtiger Sturm. Es blitze und donnerte, Windböhen rissen mich fast vom Fahrrad.

Komisch, denn es machte mir sogar richtig Spaß. Der Kampf gegen die Naturgewalten trieb mich nur noch mehr an. Wobei ich sagen muss das ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher war ob ich mein Ziel Finike wirklich erreichen würde. Ich war an einem Punkt wo ich dachte ich kam nicht mehr. Aber aufgeben kam für mich einfach nicht in Frage.

Dann ließ der Regen und das Unwetter endlich nach und ich erreichte auch bald wieder die Küste. Zumindest konnte ich sie wieder sehen.

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Von da an sollte es ein ganzes Stück einfacher werden. Die Türkei, das Land der tausend Facetten. Ich durfte heute eine neue kennen lernen. Durch den Sturm und die Kälte verliert dieses Land aber nichts von seiner Schönheit, sondern im Gegenteil, es wurde dadurch sogar noch etwas faszinierender und interessanter.

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Die Bilder sind nicht verändert oder bearbeitet, genau so sah es aus. Ein Lichtspiel mit Millionen Farben und Schatten. Atemberaubend.

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Direkt an der Küste entlang wagte ich mich wie viele andere auch an den Strand und verfolgte aufmerksam das peitschen der impulsanten Wellen und deren Gischt.

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Es war schwer sich vom diesem Naturschauspiel wieder zu lösen, aber da ich noch vor Einbruch der Dunkelheit in Finike ankommen wollte mußte ich leider weiter.

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Und wieder musste ich mich mit ein paar Hügeln anlegen.

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Allmählich zog der Himmel ein wenig auf und ließ sogar ein paar Sonnenstrahlen durchscheinen.

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Von da an kam ein Abschnitt bei dem ich alle paar Meter stehen blieb und verliebt in die Schönheit des Meeres ein Foto nach dem anderen knipste.

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Die Sonne drohte zu verschwinden. Leider konnte ich das mit der Handycam nicht richtig einfangen. Am Horizont, unter dem Sonnenlicht konnte man noch ewig weit die Küste entlang sehen.

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Nur noch ein paar Kilometer bis Finike. Ich hatte es tatsächlich geschafft.

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Noch einmal verharrte ich eine Weile um den Wellen zuzusehen wie sie an den felsigen Erhebungen mit lautem gedonner zerbärsten.

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Dann war ich endlich angekommen.

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Ich suchte mir eine billige Pension und versuchte so gut es ging meine Sachen zum trocknen aufzuhängen. Mein Zelt muss bis morgen warten.

Was für ein Tag!!!

Regen,Gewitter, Gegenwind, 1100 Höhenmeter, Kälte(15°C), knapp 80km.Unglaublich zu was ein menschlicher Körper fähig ist. Von 8Uhr morgens bis 19Uhr abends war ich komplett durchnässt. Jetzt freue ich mich auf eine warme Dusche und ein Bett.

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Alleine …

Die Nacht hat Pasquale wieder bei mir im Zelt geschlafen. Der Biwak ist bei der Kälte und dem feuchten morgen einfach nicht zumutbar. Gut ausgeschlafen wachte ich im Morgengrauen auf.

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Die Sonne blinzelte über die Berge und bei meiner Morgentoilette fuhren auch schon die ersten Bauern durch den Fluss.

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Nach dem Frühstück kam dann die Heopsbotschaft. Matzee hat eine Verhärtung im Oberschenkel und kann nicht fahren. Da die Zeit um Kemer (Mein Freund Frank und meine neue Cam) zu erreichen ohnehin schon knapp war habe ich kurzentschlossen entschieden alleine weiter zu fahren und die Anderen dann in 4-5 Tagen wieder zu treffen. Falls ich noch einen Tag gewartet hätte und dann wäre noch irgendwas passiert (Defekt am Fahrradrad, Verletzung etc.) hätte ich es vielleicht nicht mehr rechtzeitig (20ter) nach Kemer geschafft. Dieses Risiko wollte ich auf keinen Fall eingehen. Ich habe also gepackt und bin los geradelt.

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Die Landschaft war natürlich wieder faszinierend. Teilweise kam ich mir durch den ganzen Bambus vor wie in Thailand.

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Als ich von einem Hügel wieder hinunter fuhr dachte ich schon da wäre ein See der nicht in der Karte verzeichnet ist, dabei spiegelten nur die Dächer von unzähligen Gewächshäusern die Sonne wieder und ließen es wie Wasser aussehen.

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In diesem Tal ereilte mich auch meine erste Panne des Tages. Mein Hinterradmantel schmiss auf einmal eine Beule und machte ein Weiterfahren unmöglich.

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Die Ursache scheint wohl das Pannenschutzband gewesen zu sein. Sinn und Zweck hat das Ding damit wohl verfehlt. Naja, bis dahin hatte ich mit dem Teil wenigstens keinen Platten. Reservemantel montiert und weiter ging’s.

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Diese Anblicke machen keinen Spaß. Wenn man schon Kilometer vorher sieht das es wieder bergauf geht ist die Fahrfreude gleich ein wenig gedämpfter. Aber mein Ziel für heute hieß Kas, also rauf auf das Ding. Einmal noch über die Schulter gesehen auf das Tal der Gewächshäuser,

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und dann Blick nach vorne, Zähne zusammen beißen und rauf auf den verdammten Berg, dem Meer entgegen. Die Belohnung:

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Endlich wieder Küste. Die Strecke wurde zwar leider nicht leichter, aber dafür umso schöner.

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Ich konnte oft sehr weit zurück blicken und sehen woher ich gekommen bin. Manchmal bin ich selber noch sehr erstaunt wie weit man mit so einem Drahtesel fahren kann. Vor der Tour konnte ich mir das nicht einmal annähernd vorstellen.

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Diesmal konnte ich auch einen weiten Blick auf die zukünftige Strecke werfen.

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Immer direkt am Meer entlang. Einfach traumhaft. Das ständige auf und ab bemerkte ich kaum bei diesem atemberaubendem Panorama.
Mitten drin kam dann wie aus dem nichts ein kleines Stück Paradies. Ein perfekter Strand mit glasklarem Wasser der sich in einer Felsspalte versteckte.

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Die Straße war der Wahnsinn. Wenn ich mich nicht gezügelt hätte, wäre ich wahrscheinlich immernoch am Fotos knipsen. Oft bin ich stehen geblieben und habe die herrliche Atmosphäre auf mich wirken lassen. Unbeschreiblich schön. In diesen Momenten bin ich einfach nur glücklich und absolut zufrieden. Eine bessere Entscheidung als diese Tour zu machen hätte ich nicht treffen können.

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Auch der Platte Reifen an dieser Stelle störte mich kaum. Als Matzee seine ganzen Pannensprays weggeworfen hat habe ich mir zum Glück noch einen gekrallt. Dieser half mir in diesem Fall schnell aus dem Schlamassel. Scheint ein komischer Ort gewesen zu sein, als ich nämlich fertig war kam ein Auto mit Warnblinker direkt hinter mir zum Stehen. Hörte sich richtig kaputt an die Karre.

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Der Fahrer sprach nur türkisch und somit konnte ich ihm leider nicht helfen.
Weiter Richtung Kas. Immernoch sehr  anstrengend verlief die Straße weiter in Wellenbewegungen am Meer entlang.

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Und wieder war der Blick nach hinten genauso faszinierend wie der nach vorne.

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An Rand von Kas bin ich auf einem Campingplatz eingekehrt. Nach einer lauwarmen Dusche (Solarbetrieben) fühlte ich mich wie neu geboren. Als ich in der öffentlichen Küche meine kleine Portion Nudeln kochte wurde ich von einer türkische Familie zu einem Teller herrlichen Gulaschs eingeladen. Da konnte ich nicht Nein sagen. Jetzt bin ich papsatt.
Morgen geht’s weiter nach Finike.  Hoffentlich finde ich unterwegs einen neuen Mantel und einen Mechaniker der den leichten Achter aus meinem Rad entfernen kann.

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Gruß an die anderen. Ich hoffe Matzee ist bald wieder fit und euch geht’s gut. Bis bald Freunde…

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Schrittchen für Schrittchen…

Es wurde nachts doch wieder etwas kälter. Morgens um 6Uhr hatte es 7°C. Ich habe trotzdem sehr gut geschlafen. Quer in einem 2Mann-Zelt hat man einfach richtig viel Platz.

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Die ersten Sonnenstrahlen trafen genau auf mein Zuhause.

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Als ich nach dem Frühstück merkte das ich als Einzigster am zusammen packen bin fragte ich die anderen was los sei. Antwort: Matzee will heute nicht fahren da er im linken Oberschenkel eine Muskelverhärtung hat. Fast schon drohend meinte er, dass wenn er heute fährt, dass er dann ab morgen sicherlich total kaputt ist und  vielleicht sogar mehrere Tage ausfällt. Da blieb uns dann wohl oder übel nichts anderes übrig als “nicht” zu fahren.
Tja, an der Tankstelle konnten wir nicht bleiben da wir ja gesagt hatten es wäre nur für eine Nacht. Also wurde gepackt um einen neuen Schlafplatz zu suchen.

Übrigens ist heute irgendein Feiertag in Türkei bei der fast bei jedem Bauern Ziegen geschlachtet werden. Auch direkt neben unseren Zelten wurden zwei ins Jenseits befördert. Also falls ich es mal brauchen sollte weiß ich jetzt wie man das macht. Komplett mit häuten und zerteilen …

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Als der Metzger mir der Ziege fertig war, waren wir es auch und zogen los.
Nach 10km alt-Oma-radeln pausierten wir an einem kleinen Straßenrestaurant. Wir aßen alle Patrick’s Lieblingsgericht namens Menemen. Eine Art Rühreier mit Gemüse und speziellen Gewürzen. Dazu gab’s jede Menge Brot damit das pikante Mahl auch satt macht. Zum Dessert gab’s noch einen Honigpancake. Da alle Gabeln schon weg geräumt waren versuchte Patrick ihn mit 4 Messern zu bendigen …

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Nach der Pause haben wir einen wunderbaren Platz an einem Fluss gefunden.

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Pasquale und Patrick fingen gleich an zu angeln. Ich probierte mein Glück mit einer Drahtschlinge.

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Leider war der Fluss zu seicht und zu schnell. Ich konnte nicht einmal einen Fisch sehen. Nach 2,5 Stunden im Knie bis Hüfthohen Wasser habe ich aufgegeben und mir bei einem kleinen Feuer erstmal Kaffee gemacht.

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Der Mond war auch schon aufgegangen.

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Die anderen hatten mehr Glück und kamen mit 4 Mittelgroßen Fischen zurück. Sie reichten zwar nicht zum statt werden, waren aber wirklich sehr lecker.

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An dem stimmungsvollen Lagerfeuer gab’s dann noch die ein oder andere Geschichte zu erzählen und dann rief mich auch schon mein Schlafsack. Insgesamt war es ein wirklich schöner Tag, auch ohne viel zu radeln.

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