Unvorstellbar …

Heute war der Abschied. Gleich fr├╝h morgens bauten wir die Zelte ab und verabschiedeten uns ­čÖü

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Nun geht es getrennt weiter. Pasquale und Patrick machen noch eine kleine, ca. zwei w├Âchige Rundfahrt zur├╝ck nach Antalya. Matzee und ich fahren nach Tasucu und setzen dort mit der F├Ąhre ├╝ber nach Zypern.

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Bye bye ihr Beiden. Ich w├╝nsche euch alles Gute auf der restlichen Tour. Freu mich schon sehr euch wieder zu sehen.

Matzee und ich haben uns heute als Ziel gesetzt bis kurz hinter Anamour zu fahren.

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Zugegeben das ist ein ganz sch├Ânes St├╝ck (ca.115 Km). Aber wenn es so weiter geht wie die letzten Kilometer sollte es kein Problem sein.
Tja, leider haben wir die Rechnung ohne unsere Feinde, die Berge, gemacht. Gleich kurz nach unserem Start mu├čten wir schon auf ├╝ber 200 Meter hinauf. Naja, sowas machen wir ja inzwischen zum aufw├Ąrmen ;-). Wenns mal dabei geblieben w├Ąre…
Als wir wieder unten am Meer angekommen waren ging es gleich wieder rauf. Diesmal auf ├╝ber 400 Meter.

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Jetzt brauchten wir erstmal eine kr├Ąftige Mahlzeit.

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Nach dem Essen, bei der n├Ąchsten Abfahrt wurde ich von einem wilden Tier angefallen. Eine Biene stach mich in den Oberschenkel. Brannte wie Feuer aber War zum Gl├╝ck auch wieder schnell vorbei. Ein paar hundert Meter weiter bohrte sich ein Metallstift durch mein Pannenschutzband und zerst├Ârte meinen Schlauch. Naja, hatte ja eh schon lange keinen Platten mehr. Das war dann ├╝brigens Nummer 22.
Weiter ging die Abfahrt.

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Und weil es so sch├Ân war wiederholten wir das Ganze (Berg rauf, Berg runter). Das hie├č runter auf nahezu null, dann durch ein Tal voller Bananenplantaschen und wieder hinauf auf 475 Meter.

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Nun hatten wir schon ├╝ber 1000 H├Âhenmeter hinter uns gebracht, aber leider erst knapp 60km. Unser Ziel Anamour schien kaum erreichbar. Dreimal d├╝rft ihr raten was nach dem Bananetal kam. Nat├╝rlich… Noch ein Tal. Diesmal mussten wir allerdings danach nur wieder auf 300 Meter hinauf.

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Immer wenn wir dachten es w├Ąre geschafft, machte die Stra├če einen kleinen knick, es ging ein wenig nach unten, und um die n├Ąchste Kurve ging es dann doch wieder bergauf. Puhhh… Teilweise dachte ich, das schaffe ich nicht. Aber wir hatten ein Ziel, und wer mich kennt, der wei├č das ich meine Ziele normalerweise auch immer erreiche. Also Z├Ąhne zusammenbei├čen und weiter.
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Um 17:45 Uhr war es dann schon stock dunkel. Ab 18Uhr konnte man schon die Sterne am Himmel betrachten. Wir waren beide total kaputt. Aber wir wollten nicht aufgeben. Dann kam wiedereinmal eine dieser Kurven, allerdings sollte es diesmal danach nicht wieder hinauf gehen. Im Gegenteil, wir sahen die wundersch├Ânen Lichter der Stadt leuchten und freuten uns wie kleine Kinder vorm Weihnachtsbaum.
Wir hatten es tagt├Ąglich geschafft. Ich konnte es zuerst kaum glauben. Erst nachdem ich die Karte mehrmals ├╝berpr├╝ft habe war mir klar das es wirklich so ist. Juhuuuuu….

In der Stadt haben wir noch schnell sehr gut und sehr g├╝nstig gegessen. Dann fuhren wir gem├Ąchlich zum n├Ąchsten Campingplatz der noch ein paar Kilometer au├čerhalb lag.

Die Bilanz:
Reine Fahrzeit, 7 Stunden 24 Minuten(neuer Rekord);
1756 H├Âhenmeter (neuer Rekord);
116 Kilometer.
Ich bin brutal stolz auf uns. Hammerleistung!

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