Aus die Maus …

Kurz bevor ich gestern ins Bett gegangen bin klopfte es noch an meiner Tür und Kaxa der Chefanimateur stand da. Wir quasselten noch ein wenig über den Job und die nächste Saison. Zum Abschied schenkte er mir eine Flasche Cognac und wünschte mir alles Gute. Vielleicht komme ich ja doch wieder hier her zurück. Wer weiß das schon…

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Mhhhh, mal sehen wie ich die transportiere. Die werde ich bestimmt noch ewig mitschleppen.
Morgens verpasste ich mir erstmal wieder eine neue Frisur. Ganz zufrieden bin ich zwar nicht, aber  ich trau mich trotzdem noch unters Volk.

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Na dann mal ab in den Club. Der Strand wartet.
Als ich mich gerade auf einer Liege breit machte und nach den anderen Ausschau hielt kam auch schon der erste Security und fragte nach meinen Band. Stolz, und anscheinend auch voller Überzeugungskraft zeigte ich ihm das rote Gold. Er sah skeptisch aus, lies aber wieder von mir ab. Mit einem etwas mulmigem Gefühl versuchte ich schnell Roland, Katrin und die Kinder zu finden. Zusammen mit einer Familie ist es eben viel unauffälliger in so einem All-inclusiv-Schuppen. Auf dem Weg durchs ganze Gelände wurde ich freundlich von einigen Animateuren und Gästen gegrüßt. Mein Bekanntheitsgrad ist in den letzten Tagen stark gestiegen ;-). Als ich am Dartboard vorbei lief riefen mir gleich mehrere Leute zu, ich solle doch mitspielen. Naja, besser tarnen kann man sich wohl eh nicht. Also spielte ich mit. Ehrgeizig wie ich nun mal bin eliminierte ich einen nach dem anderen. Plötzlich sah ich Roland vorbei laufen. Ich eilte schnell zu ihm und schnappte mir sein oranges Hotelhandtuch. Das bekommt man nämlich nur mit einer Zimmerkarte die ich ja nicht hatte. Jetzt war ich komplett (Armband, Handtuch).Mit neuem Selbstvertrauen flogen die Darts schon viel besser. Als ich am Schluß gewonnen habe jubelten alle und riefen laut meinen Namen (der seit der Abendshow übrigens Mr. Simena ist). Hmm, vielleicht war es ja doch keine so gute Tarnung 😉
Auf dem Weg zum Mittagsdöner wurde ich wieder mehrmals genau von Securityangestellten beobachtet. Aber mit Rolands Tochter auf den Schultern schien die Situation gerettet.
Etwas später ließ ich mich von Iuliia, der wohl hüpschesten Animateurin, zum Volleyball überreden.

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Problem hierbei war dass der Volleyballplatz genau neben einem Securityposten lag. Als aus einem Securityman, der heftig mit seinem Funkgerät herum hantierte, auf einmal drei Security’s wurden und diese mich immer wieder musterten, beschloss ich doch besser das Weite zu suchen.
Ich verabschiedete mich noch schnell bei Roland und Katrin und maschierte los. Am Ende des Geländes postierten sich ganz demontrativ 3 von den nicht sehr freundlich aussehenden, in Uniform gekleideten Feinden. Mutig ging ich auf sie zu. Ein paar Meter vor ihnen sah ich neben dem Weg Kai mit seiner Familie liegen (hab ich vor zwei Tagen kennen gelernt). Ich machte einen kleinen Schwänker und unterhielt mich mit ihm und erklärte die Situation. Er spielte sofort mit. Als die Security’s mal einen Augenblick nicht acht gaben, huschte ich schnell vorbei und verpiselte mich zügig. Puhhh…. Gerade nochmal gut gegangen. Auf All-inclusive in einem türkischen Gefängnis hätte ich komischer Weise keine Lust gehabt, obwohl, da gibt’s bestimmt auch Döner 😀

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei Roland, Katrin, Julian, Lena, Frank, Margot, Sarah, Kai und Familie bedanken. Ohne sie wäre ich nie in den Genuss der letzten Tage gekommen. Vielen, vielen, vielen lieben Dank. Ihr seit einfach klasse!!! Den Rest der Tour trage ich euch in meinen Herzen. Ich werde euch nie vergessen…

Wie der Zufall so will bekam ich kurz darauf die Nachricht das Matzee, Patrick und Pasquale angekommen sind und in einer Bar auf mich warten. Sofort schwang ich mich aufs Rad und sauste los. Ich freute mich sehr sie alle endlich wieder zu sehen. Den Schlafplatz für die Jungs hatte ich die letzten Tage schon ausgespäht. Schnell noch das Zelt aus der Pension geholt und ab ging’s. Ich bleibe heute dennnoch in der Pension da die Nacht ja schon bezahlt ist. Morgen früh geht’s dann wieder weiter nach Antalya.

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