Der Trailer zum kommenden Movie …

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Reached …

An schlafen war in dem Terminal kaum zu denken. Um 4:30Uhr begann das boarding. Rein in die Maschiene und weiter versuchen zu schlafen. Um 6:30Uhr Landung in Hurghada. Wir mussten zum Glück nicht lange auf unsere Räder warten.

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Raus aus dem Gebäude und zusammenbauen. Leider mussten wir die Luft für den Flug aus den Reifen lassen und Pumpe hatten wir keine mehr. Somit mußten wir die ersten Kilometer in Hurghada schieben. Zumindest bis zur nächsten Tankstelle.

Dann war es endlich soweit. Die ersten Meter  Fahrradfahren auf ägyptischem Boden…

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Ausgehungert wie wir waren gönnten wir uns erstmal ein gutes Frühstück.

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Gut gestärkt, aber immernoch total übermüdet machten wir uns auf zur Candy-Bar. Einfach nur um kurz Hallo zu sagen und einen Mango-freshfruitejuice zu trinken.

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Yes!!! Ziel erreicht. Nach genau 3 Monaten und knapp 4900km auf dem Fahrrad sitzen wir nun hier und können es kaum glauben.
Vom Bodensee zum roten Meer!

Nach einem kurzen Plausch zogen wir ein paar Häuser weiter und checkten in einem günstigen Hotel ein.
Endlich schlafen!!!

Am späten Nachmittag trafen wir Manuela, bei der wir unsere ganzen Klamotten verstaut hatten. Wir fuhren zu Ihrer Wohnung und nahmen uns ein paar Sachen für den Abend mit.

Auf der Rückweg kamen wie nochmal an der Candy-Bar vorbei. Ich habe mein Rad einem Mitarbeiter kurz geliehen. Er sagte das er in zwei Minuten zurück ist. Nach 20 Minuten bekam war mir schon etwas mulmig, aber dann kam er zum Glück doch wieder zurück. Ihm war die Kette herunter gesprungen 🙂

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Seit drei Monaten bin ich nun das erste mal wieder in normalen Schuhen, Jeans und Hemd unterwegs. Echt ein komisches Gefühl…

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Nach einem guten Abendessen zusammen mit Manu gab’s noch zwei Mohito die mich etwas melancholisch werden ließen.

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Nun ist die Tour tatsächlich vorbei. Der Weg war das Ziel. Ich habe soviel erlebt, gesehen und erfahren. Schade das es nun vorbei ist (vorerst). Es wird bestimmt nicht das letzte mal gewesen sein das ich auf Achse war.

Vielen Dank an Matzee, Patrick und Pasquale. Es war nicht immer einfach mit mir, aber ihr wart immer für mich da. Ich werde es definitiv vermissen mit euch zu radeln.

Das war nun der letzte Eintrag in diesen Blog. Welches Abenteuer als nächstes kommt ist noch ungewiss, aber ich hab da schon ein paar Ideen 😉

Good bye 😉

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Kontinental …

Auf der Fähre schlafen war leider kaum möglich. Grausam unbequeme Sitze und ein Höllenlärm machten das so dringend nötige Schlummern unmöglich. Völlig übermüdet kamen wir um 8:20Uhr auf Zypern an.

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Relativ orientierungslos fuhren wir das erste mal auf dieser Tour Linksverkehr. Funktionierte erstaunlich gut, sogar die fiesen  Kreisverkehre haben wir gemeistert. Bei einem kleinen Frühstück erklärte uns jemand, das wenn wir einen Stempel von Tasucu im Pass haben (haben wir), dass wir nicht auf die andere Seite von Zypern kommen. Also nicht nach Limassol. Wäre das der Fall, müssten wir alles bis Antalya zurück fahren und von dort aus fliegen.
Mit dieser nicht gerade Mut gebenden Nachricht im Gepäck machten wir uns auf nach Nicosia um dort die Grenze zu passieren. Als wir kurz stehen blieben um etwas zu trinken hielt ich zum Spaß mal meinen Daumen raus (habe ich noch nie mit links gemacht ;-)). Ups, gleich nach 5 Sekunden blieb auch schon der erste Pritschenwagen stehen. Naja, wollte nicht sagen das es nur Spaß war, also rauf mit den Rädern und ab die Post.

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Der nette original Zyprese erklärte uns dann ebenfalls das wir mit dem Stempel im Pass nicht auf die andere Seite kommen würden. Trotzdem fuhr er uns bis kurz vor den Grenzübergang. Wir wollten es unbedingt probieren.

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Mutig und voller Enthusiasmus schritten wir auf das Grenzhäuschen zu. Zu unserem erstaunen waren die Beamten total begeistert von uns und ließen uns ohne Problem hinüber. Wärend eines Gespräches mit den Grenzern wurde uns dann allerdings klar, das es wirklich absolut aussichtslos ist ein Schiff nach Alexandria oder Haifa zu bekommen. Es werden definitiv nur gewerblich genutzte Fahrzeuge verschifft. Keine Privatpersonen. Damit war für uns klar dass wir etwas anderes probieren müssen.
Wir machten uns auf zum nächsten Internet Hotspot.

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Nach ein wenig Recherche wussten wir das um 18:30Uhr ein Flug von Larnaca nach Kairo startet. Von dort aus geht dann ein Flieger nach Hurghada, allerdings erst morgen um 5:15Uhr. Egal, bei der momentanen Lage wurde uns sowieso nahe gelegt lieber nicht mit dem Rad quer durchs Land zu fahren. Es war inzwischen 14:30Uhr und noch ca. 55km bis zum Flughafen, wir mussten uns also richtig ins Zeug legen. Ausgelaugt von den letzten beiden Tagen strampelten wir so gut es ging drauf los. Um schneller voran zu kommen nahmen wir sogar die Autobahn, da diese etwas kürzer erschien.

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Nach ein paar Kilometer fuhren wir an einem, auf dem Pannenstreifen stehenden, Polizeiauto vorbei. Das wars dann wohl, dachte ich. Nein, dem war nicht so. Die hatten wohl doch was besseres zu tun als zwei verrückte Radler zu stoppen. Leider kamen wir trotz der Autobahn nur langsam voran da es ständig in Wellen (bergauf, bergab) dahin ging. Als wir dann kurz nach einer Ausfahrt wieder ein Polizeiauto stehen sahen beschlossen wir doch lieber wieder auf die Landstraße zu fahren. Um 16Uhr waren es dann immernoch ca. 35km. Um das zu schaffen mußten wir wieder versuchen zu trampen. Keiner blieb stehen…
Ein netter Security einer Firma, die gegenüber unseres Trampspots war, sah uns und meinte dann wir sollten doch ein Taxi nehmen. Kurzentschlossen stimmten wir zu. 20 Min. später war es da. Hmmm… Eine normale Mercedes-Limousine. Was nun? Der Fahrer wollte uns nicht mitnehmen. Wir haben dann einfach die Räder so gut es ging demontiert und irgendwie ins Auto gestopft. Der Fahrer stand hilflos daneben 😀 …
Nun aber jalla jalla.

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Ankunft am Flughafen 17Uhr. Keine Tickets, nichts verpackt, keine Ahnung.
Dank eines wirklich tüchtigen Mitarbeiters von Egyptair haben wir es tatsächlich geschafft. Sein Boss meinte zwar das die Räder ohne Karton nicht in den Flieger kämen, aber er hat es trotz allem irgendwie hinbekommen. Wir waren komplett am Ende. Körperlich und psychisch. Mehr Stress geht kaum.

Um 18:30 Uhr starteten wir dann in Richtung Kairo.

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Ankunft Kairo: 20Uhr … neun Stunden Zeit im Transferterminal bis zum Weiterflug. Versuchen endlich ein wenig zu schlafen im leeren Terminal.

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Wer hätte das gedacht … An einem Tag haben wir nun drei Kontinente besucht. Tasucu (Asien) 0:15Uhr
Girne (Europa) 8:20 Uhr
Kairo (Afrika) 20:00Uhr
Travel arround the world!

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Unglaublich …

Die Nacht war leider nicht so erholsam wie erwartet. Ich konnte trotz des uns zur Verfügung gestellten Zeltes nicht besonders gut schlafen.

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Der traumhafte Strand mit einer zerfallenen Burg ließ mich beim Frühstück aber die eher schlechte Nacht vergessen. Nach dem gestrigen Monster-Run dachte ich eigentlich das ich einen Muskelkater habe. Nö, garnichts. Hat mich echt sehr verwundert. Somit steckten wir uns wiederum ein hohes Ziel. Tasucu, der Fährhafen nach Zypern ca. 120Km. Da die nächste Fähre erst um 0:00Uhr fahren sollte hatten wir ja noch massig Zeit. Um 11Uhr raften wir uns auf und starteten.

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Kurz nach dem Start dachte ich, ich hätte ein Dejavu. Es ging gleich wieder bergauf. Mist. Naja, muss eben sein. Optisch war die Strecke wieder einmal traumhaft.

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Es war wie gestern, ein Berg folgte dem nächsten. Um 14Uhr hatten wir gerade einmal 50km geschafft. Dafür allerdings waren es bis dahin schon 900 Höhenmeter.

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Um 17:30Uhr verließ uns dann die Sonne.

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Um 22:30Uhr war es dann endlich soweit. Wir passierten das Ortsschild von Tasucu. Zur Fähre war es nur noch ein Katzensprung. Unglaublich wozu wir nach dem gestrigen Kraftaufwand noch fähig waren.
Nach 118Km, 1808 Höhenmetern (neuer Rekord)und einer Fahrzeit von 7:48 Std (neuer Rekord) hielten wir das Ticket fest in unseren Händen. Zypern wir kommen …

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Um 0:15Uhr startete die Fähre und wir versuchten ein wenig zu schlafen.

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Unvorstellbar …

Heute war der Abschied. Gleich früh morgens bauten wir die Zelte ab und verabschiedeten uns 🙁

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Nun geht es getrennt weiter. Pasquale und Patrick machen noch eine kleine, ca. zwei wöchige Rundfahrt zurück nach Antalya. Matzee und ich fahren nach Tasucu und setzen dort mit der Fähre über nach Zypern.

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Bye bye ihr Beiden. Ich wünsche euch alles Gute auf der restlichen Tour. Freu mich schon sehr euch wieder zu sehen.

Matzee und ich haben uns heute als Ziel gesetzt bis kurz hinter Anamour zu fahren.

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Zugegeben das ist ein ganz schönes Stück (ca.115 Km). Aber wenn es so weiter geht wie die letzten Kilometer sollte es kein Problem sein.
Tja, leider haben wir die Rechnung ohne unsere Feinde, die Berge, gemacht. Gleich kurz nach unserem Start mußten wir schon auf über 200 Meter hinauf. Naja, sowas machen wir ja inzwischen zum aufwärmen ;-). Wenns mal dabei geblieben wäre…
Als wir wieder unten am Meer angekommen waren ging es gleich wieder rauf. Diesmal auf über 400 Meter.

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Jetzt brauchten wir erstmal eine kräftige Mahlzeit.

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Nach dem Essen, bei der nächsten Abfahrt wurde ich von einem wilden Tier angefallen. Eine Biene stach mich in den Oberschenkel. Brannte wie Feuer aber War zum Glück auch wieder schnell vorbei. Ein paar hundert Meter weiter bohrte sich ein Metallstift durch mein Pannenschutzband und zerstörte meinen Schlauch. Naja, hatte ja eh schon lange keinen Platten mehr. Das war dann übrigens Nummer 22.
Weiter ging die Abfahrt.

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Und weil es so schön war wiederholten wir das Ganze (Berg rauf, Berg runter). Das hieß runter auf nahezu null, dann durch ein Tal voller Bananenplantaschen und wieder hinauf auf 475 Meter.

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Nun hatten wir schon über 1000 Höhenmeter hinter uns gebracht, aber leider erst knapp 60km. Unser Ziel Anamour schien kaum erreichbar. Dreimal dürft ihr raten was nach dem Bananetal kam. Natürlich… Noch ein Tal. Diesmal mussten wir allerdings danach nur wieder auf 300 Meter hinauf.

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Immer wenn wir dachten es wäre geschafft, machte die Straße einen kleinen knick, es ging ein wenig nach unten, und um die nächste Kurve ging es dann doch wieder bergauf. Puhhh… Teilweise dachte ich, das schaffe ich nicht. Aber wir hatten ein Ziel, und wer mich kennt, der weiß das ich meine Ziele normalerweise auch immer erreiche. Also Zähne zusammenbeißen und weiter.
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Um 17:45 Uhr war es dann schon stock dunkel. Ab 18Uhr konnte man schon die Sterne am Himmel betrachten. Wir waren beide total kaputt. Aber wir wollten nicht aufgeben. Dann kam wiedereinmal eine dieser Kurven, allerdings sollte es diesmal danach nicht wieder hinauf gehen. Im Gegenteil, wir sahen die wunderschönen Lichter der Stadt leuchten und freuten uns wie kleine Kinder vorm Weihnachtsbaum.
Wir hatten es tagtäglich geschafft. Ich konnte es zuerst kaum glauben. Erst nachdem ich die Karte mehrmals überprüft habe war mir klar das es wirklich so ist. Juhuuuuu….

In der Stadt haben wir noch schnell sehr gut und sehr günstig gegessen. Dann fuhren wir gemächlich zum nächsten Campingplatz der noch ein paar Kilometer außerhalb lag.

Die Bilanz:
Reine Fahrzeit, 7 Stunden 24 Minuten(neuer Rekord);
1756 Höhenmeter (neuer Rekord);
116 Kilometer.
Ich bin brutal stolz auf uns. Hammerleistung!

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Trennung …

Mhhhh… Der Campingplatz sah gestern Nacht aber noch irgendwie anders aus. Geschlafen haben wir wohl zwischen Parkplatz und Pfauen/Hühnerstall.

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Um 4:30Uhr meinte Mr. Gockel er müsse uns wecken. Er krähte mit dem Nachbarsgockel um die wette. Ein wenig später mischte sich dann auch noch ein Hund ein. Also nix mit ausschlafen.
Und das an einem Pausentag. Toll. Wenigstens waren die Pfauen hüpsch anzusehen wenn sie ihr Rad schlugen.

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Gegen Mittag fuhren Matzee und ich zum Einkaufen. Es ist immer wieder komisch ohne schweres Gepäck zu fahren. Ich kann meinen Esel dann kaum noch bendigen.

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Vielleicht benutze ich auf meiner nächsten Reise doch lieber ein Kamel 😉
Auf dem Rückweg hielten wir an einem kleinen Restaurant und besprachen die Lage. Hierbei kamen wir zu dem Schluss die Anderen zu fragen was sie denn davon halten würden wenn wir alleine weiter fahren würden. Somit wären wir schneller auf Zypern und hätten mehr Zeit uns um ein Weiterkommen nach Ägypten zu kümmern.
Zurück am Campingplatz unterbreiteten wir Patrick und Pasquale unsere Pläne. Nach kurzem überlegen stand es dann fest. Ab morgen fahren Matzee und ich weiter nach Zypern, Patrick und Pasquale erkunden noch bis zu ihrem Rückflug die Gegend rund um Antalya. Trennung…

Den gemeinsamen Badespass genossen wir trotzdem…

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Jetzt gibt’s noch ein gemütliches Bierchen und dann schlafen wir das letzte mal zu viert.
Echt schade das Patrick und Pasquale zurück fliegen. Ich hätte sie sehr gerne neben mir beim Zieleinlauf in Ägypten gesehen.

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Verpasst …

Oh je war die Nacht wieder kalt. Am Morgen hab ich richtig gefroren. Aber nicht so schlimm als damals kurz vor Izmir. Der Blick aufs Meer ließ mich die nächtlichen Temperaturen allerdings schnell wieder vergessen. Die Sonne kitzelte mich beim Frühstück und wärmte mich schnell weiter auf.

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Unser erstes kleines Ziel für heute war ein kleiner Fluss ganz in der Nähe. Bye bye Beach Bar …

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Der Weg war schön zu fahren, allerdings gab’s an dem Fluss leider nichts zu sehen 🙁

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Ohne groß zu überlegen fuhren wir also einfach weiter in Richtung Alanya.

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Beim Mittagessen wurde die Idee für mein nächstes Projekt geboren. Das wird super, ihr könnt schon mal gespannt sein 😉
Heute war es nicht ganz so öde wie gestern. Es gab Kamele, grosse Hotel’s und schöne Strände. Wenigsten ein bisschen was zu glotzen.

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Dann sahen wir endlich Alanya.

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Oder besser gesagt, den Berg und die Burg darauf. Einmal quer durch die Stadt und ab zum Hafen. Mal sehen wann die nächste Fähre nach Zypern geht.

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Als uns ein Mitarbeiter des Fährunternehmens dann sagte: “nächstes Jahr”, glaubten wir zunächst an einen schlechten Scherz. Leider nein. Der Hammer, die letzte Fähre für dieses Jahr fuhr letzte Woche. Ufffff…. Mitten in die Fresse. Was nun?
Wir mussten die schlechte Nachricht erstmal verdauen. Nach einer langen Besprechung kamen wir zu dem Entschluss weiter bis nach Tasucu zu fahren wo die Fähren das ganze Jahr über fahren. Ob Patrick und Pasquale dann mit auf Zypern übersetzen ist noch offen. Meine Hoffnung, Ägypten mit dem Fahrrad zu erreichen wird jeden Tag ein wenig kleiner. Aber aufgegeben habe ich noch nicht. Ich hoffe immernoch auf eine Verbindung von Zypern aus nach Alexandria. Drückt uns (Matzee und mir) die Daumen.

Die Nacht verbringen wir heute auf einem Campingplatz der 16km nach Alanya liegt.

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Beach Bar …

So früh wie heute sind wir noch nie aufgestanden. Punkt 6Uhr klingelte der Wecker.  Zum Glück haben unsere Handys die Umstellung auf die Winterzeit von selbst erledigt. Somit war es eigentlich 7Uhr. Kalt war es trotzdem. Da wirja aus dem Park raus mussten fuhren wir los zur nächsten Tankstelle um zu frühstücken.
Die Fahrt, weiter Richtung Alanya war nicht wirklich spektakulär.

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Die Straße verlief sehr gerade und rings herum gab’s diesmal, außer den Bergen in weiter Ferne, nichts zu sehen.

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Hier und da ein kleiner Stop mit neuen Bekanntschaften. Aber das wars auch schon.

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Ganz nett anzusehen waren die alten Ladys, die mit ihren kleine Öfen Essen am Straßenrand verkauften.

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Der eigentliche Höhepunkt kam aber erst gegen Abend. Wir fuhren bei Side ans Meer. Dort am Strand war erstmal planschen angesagt.

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Um das Salz wieder los zu werden benutzen wir eine Dusche die neben einer Beach Bar stand. Die Leute aus der Bar sahen schon dauernd komisch herrüber. Um sie etwas besser zu stimmen setzte ich mich gleich danach in die Bar und bestellte einen Cappuccino. Hierbei lernte ich dann die Besitzer der Bar kennen. Halb deutsch, halb türkisch. Nach kurzer Zeit wurde uns angeboten die Zelte direkt neben der Bar aufzubauen. Schlafplatz gesichert 😉

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Als die Chefs weg waren hab ich den Kellner und seinen Bruder gleich mal auf ein Glas von meinem Cognac eingeladen…

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Echt super nette Leute die man auf so einer Tour kennen lernt. Die Deutschen oder die Österreicher könnten sich von dieser Gastfreundlichkeit wirklich mal eine Scheibe abschneiden.

Jetzt werde ich gleich mit dem angenehmen Rauschen des Meeres einschlummern…

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Istanbul? …

Heute morgen wollte ich zuerst garnicht aus meinem Schlafsack heraus. Es war so kuschelig warm und draußen war es immernoch kalt. Um halb neun gesellte ich mich dann doch an den Frühstückstisch zu den anderen. Gemächlich machten wir uns danach auf den Weg zum Flughafen. Quer durch Antalya. An der ersten Tankstelle holte ich mir noch Luft für meinen neuen Reifen. Kaum war ich fertig mit blasen hörte ich ein knacken und mein Ständer brach ab :-). Nummer fünf im A… Also irgendwas mache ich da falsch. Mhhhh, dann lehne ich meinen Esel in Zukunft halt einfach immer wo an.

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Habt ihr schonmal in Deutschland eine Straße voll mit deutschen flaggen gesehen? Die Türken machen es richtig. Warum auch nicht?
Die Fahrt quer durch die Stadt war nicht immer ganz einfach da es an machen Stellen durch den starken Verkehr schon ganz schön eng werden konnte. Speziell die Kreisverkehre sind für uns Radler einfach nicht geschaffen.

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Aber souveräne Profis wie wir es sind schaffen sowas eben auch.
Ein Stück weiter tauchte wie aus dem Nichts auf einmal ein Bikeshop auf.

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Natürlich kaufte ich wieder einen Ständer. So ganz ohne Ständer is schon doof 😉
Obendrauf gab’s noch nen Kaffee gratis und meine Schaltung wurde auch repariert. Jetzt können wieder Berge kommen.
Also weiter zum Airport.

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Patrick und Pasquale buchten sich gleich einen Flug zurück nach Deutschland. Das heißt fürdie beiden ist nach Zypern definitiv Schluß mit der Tour. Matzee und ich warten lieber noch ein wenig um flexibel zu bleiben.
Außerdem denke ich das es übers Internet bestimmt noch etwas billiger geht.
Vom Flughafen aus fuhren wir weiter nach Kursunlu zu den Wasserfällen.
Wir mussten richtig aufpassen, einmal falsch abbiegen und schon ist man wieder in Istanbul 😉

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Weg von der Hauptstraße fuhren wir durch ein schönes Stück Wald. Die Natur überwältigt mich immer wieder aufs Neue.

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Der Park in dem die Wasserfälle sind ist die 1,5€ Eintritt auf jeden Fall wert. Wir haben Tonnenweise Bilder gemacht. Ihr könnt sie dann alle in der Galerie sehen wenn ich mal wieder die Gelegenheit habe sie hochzuladen. Hier nur ein kleiner Ausschnitt.

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Da ich vergesse hatte mein gps auszuschalten hab ich den Rundgang sogar aufgezeichnet …

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Nach der Besichtigung war es schon ganz schön spät geworden. Wo sollten wir schlafen? Patrick fragte einfach am Eingang nach ob wir auf dem Parkplatz unsere Zelte aufschlagen dürften. Leider durften wir das nicht. Wir mussten mit Sack und Pack zurück in den Park 🙂 … Der Chef machte eine Ausnahme und zeigte uns einen Platz direkt am Eingang.

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Einziger Wermutstropfen, wir müssen morgen spätestens um 7Uhr wieder draußen sein. Kein Problem, mal etwas früher aufstehen schadet bestimmt nicht.

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On the road again …

Gleich nach dem Frühstück habe ich alle meine 7 Sachen gepackt und bin los zu den anderen. Heute geht’s endlich weiter, ich war total aufgeregt. Als ich bei Ihnen ankam waren sie gerade  abfahrbereit.

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Dann konnte es ja los gehen…

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Es war so ein tolles Gefühl wieder auf der Strasse zu sein. Ich genoss es in vollen Zügen. Der Mond ragte noch hinter den Bergen vor und hieß uns willkommen.

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Das Wetter war perfekt. Mit 28°C und viel Sonne war es weder zu kalt, noch zu warm. Eben genau richtig für eine gemütliche Tour.

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Die Landschaft war wie erwartet umwerfend schön. An manchen Stellen sahen die Strände einfach paradiesisch aus.

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Passt irgendwie zu mir …

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Auch an einem anscheinend neu  angelegtem Hafen kamen wir vorbei.

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Die Strecke verlief dauernd an der Küste entlang und somit mußten wir heute nur sehr wenig bergauf fahren.

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Die etwas schlimmeren  Streckenabschnitte wurden durch Tunnels entschärft. Sesam öffne dich und rein in den Berg …

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Am Eingang von Antalya sahen wir schon den perfekten Schlafplatz beim Vorbeifahren. Ein sehr einsamer und ruhig gelegener Strand mit ein wenig Wald davor.

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Zuerst mußten wir aber noch ein Stück in die Stadt fahren um Proviant zu kaufen. In einem kleinen Kaffee neben einem Supermarkt gab’s dann eine Lagebesprechung. Da es wohl keine Möglichkeit gibt von Zypern nach Israel mit dem Schiff zu fahren haben  Pasquale,  Patrick und Matzee beschlossen nur noch Zypern zu umrunden und danach die Tour zu beenden und von Antalya wieder zurück nach Deutschland zu fliegen. Ich bin mir inzwischen bewusst, das die Chance, doch noch irgendwie ein Schiff zu bekommen verschwindend gering ist. Aber ich werde nichts unversucht lassen. Wenns nicht geht, dann geht’s halt nicht.
Auf dem Weg zurück richtung Schlafplatz verlor ich langsam aber sicher Luft im hinteren Reifen. Aber bis zum Strand sollte es noch reichen.

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Dort angekommen kümmerte ich gleich mal um das doofe Ding. Wärend ich dabei war einen neuen Schlauch zu montieren kam ein Mann in Uniform vorbei und erklärte uns das wir hier nicht übernachten dürfen. Wir mussten also nochmal los.
War aber nicht so schlimm. Ein paar hundert Meter weiter fanden wir einen Campingplatz der uns für 3€ pro Nase aufnahm. Ein sehr herruntergekommenes Stückchen Erde, aber besser als noch ewig im Dunkeln und bei Kälte zu suchen.
Mein heutiges zwei Gänge Abendbrot ließ mich etwas wehmütig an die letzten Tage zurück denken …

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Aber Bohnen, Thunfisch und Brot sind auch nicht zu verachten.
Morgen fahren wir zuerst zum Flughafen und informieren uns über die eventuellen Rückflüge nach Deutschland bzw. Österreich. Danach geht’s weiter zu ein paar angeblich  sehenswürdigen Wasserfällen etwas oberhalb von Antalya. Mal sehen ob das was kann …

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